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Smarte Beleuchtung

Smarte Beleuchtung

Seit 2007 gibt es unseren Technik-Blog. Seitdem schreiben wir über die neuesten Trends in den Bereichen Technik und Internet. Jetzt haben wir den Blog überarbeitet und neu designt, damit Sie mehr davon haben. Wir hoffen, auch in Zukunft eine treue Leserschaft zu haben und Sie mit entsprechenden Inhalten begeistern zu können.

Unsere Themen werden – wie gewohnt – ein sehr weites Spektrum abdecken und Ihnen neue Technologien, vernetztes Wohnen und Arbeiten oder auch nützliche Gadgets vorstellen. Im Start-Artikel für den Blog-Relaunch kümmern wir uns um vernetzte Beleuchtungs-Systeme für Zuhause, deren Nutzen, Nachteile und Sinnhaftigkeit.

Smarte Beleuchtung im privaten Raum

Lampen gehen in Privathäusern seit langer Zeit per Schalterdruck an. Seitdem die Elektrizität Einzug in die Mehrheit der Wohnungen gehalten hat und Licht durch Glühbirnen erzeugt wurde, ist der Griff zum Lichtschalter beim Betreten eines Raumes zum Reflex geworden. Daran hat auch die Phase der Energiespar-Leuchten nichts geändert, ebenso wenig, wie die aktuelle Orientierung zu LED Leuchtmitteln. Das Prinzip ist das Gleiche geblieben.

Nun aber gibt es eine kleine Revolution auf dem Gebiet der Beleuchtung. Immer mehr Anbieter machen eine Steuerung per App der Beleuchtung in Häusern, aber auch in Büros, Geschäften oder im öffentlichen Raum an. Das hört sich zunächst sehr ungewohnt an. Andererseits werden immer größere Anteile unseres täglichen Lebens zentral gesteuert. Da ist es eigentlich nur logisch, dass auch die Beleuchtung irgendwann dazu gehört. Diese Entwicklung wird allgemein unter dem Begriff „Smart Home“ zusammen gefasst.

Intelligente Lampen

Smartes Licht – ist das sinnvoll?

Die Anbieter solcher Lösungen und deren Komponenten werben mit zahlreichen Vorteilen von Smart Light. Strom soll gespart werden, die Sicherheit von bewohnten Räumen wird erhöht und auch die Gesundheit profitiert, sagen die Hersteller. Das ist eine Menge, was Licht abverlangt wird. Treffen diese Versprechungen auch zu?

Der Aspekt Sicherheit ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Per Smartphone-Steuerung können Sie beispielsweise aus dem Urlaub oder vom Büro aus Licht bei sich zu Hause ein- oder ausschalten und damit Anwesenheit simulieren. Das kann sicherlich dazu beitragen, potentielle Diebe abzuschrecken, weil nicht eindeutig klar ist, ob jemand anwesend ist, oder nicht. Zudem können über solche smarten Systeme auch weitere Sicherheitsmaßnahmen gesteuert werden, wie etwa Überwachungskameras oder intelligente Steckdosen.

Energie sparen lässt sich vermutlich auch mit diesen Systemen. Sie sind allesamt auf LED-Technologie aufgebaut und deswegen schon sehr effizient. Darüber hinaus besteht der Sinn der smarten Lichtsteuerung ja vorrangig darin, dass gezielt dann und dort Licht gemacht wird, wo es gebraucht wird. Überflüssige Beleuchtung soll damit vermieden werden und das spart natürlich Energie.

Aber kann intelligente Lichttechnik auch einen Beitrag zum Wohlbefinden leisten? Die Argumentation führt eine sorgfältig abgestimmte Licht-Intensität mit angepassten Farbtemperaturen ins Feld. Diese sollen den menschlichen Organismus unterstützen, einen natürlichen, vom Tageslicht bestimmten Rhythmus zu finden. Hier haben wir, vorsichtig ausgedrückt, ein paar Zweifel. Sicherlich ist es angenehmer, sich in angenehm ausgeleuchteten Räumen aufzuhalten, anstatt unter einer grellen Neonleuchte zu sitzen. Ob Kunstlicht allerdings tatsächlich mit Sonnenlicht mithalten kann, sei infrage gestellt.

Wie funktioniert smarte Beleuchtung?

Eine smarte Lichtsteuerung lässt sich in der Regel recht einfach in ein bestehendes Lichtsystem integrieren. Die gängigsten Systeme setzen dabei auf so genannte Bridge- oder Gateway-Anschlüsse an das häusliche WLAN. Mittels einer kostenlosen Software lassen sich dann drahtlos alle mit der entsprechenden Technologie ausgerüsteten Lampen steuern. Je nach ausgewähltem Produkt ist es möglich, verschiedene Weiß-Schattierungen, Helligkeitsstufen oder sogar unterschiedliche Farben anzuwählen.

Diese Verbindungen zum WLAN werden in die Steckdose gesteckt und mit dem Router verbunden. Anschließend können Sie schon mit der Konfiguration beginnen. Dabei lassen sich voreingestellte Programme laden, oder aber Sie kreieren Ihre eigene Lichtstimmung. Es lassen sich Zeiten definieren oder Effekte integrieren. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Intelligente Beleuchtungssysteme sind übrigens oft auch mit Sprachsteuerungen wie zum Beispiel Amazon Alexa oder Siri von Apple verknüpfbar, sodass Ihr smartes Zuhause noch komfortabler zu steuern ist.

Fazit

Smarte Beleuchtung ist eine nette Spielerei, die aber keinesfalls obligatorisch ist. Aus unserer Sicht ist der einzige wirklich bahnbrechende Vorteil die Abwehr von Einbrechern. Durch voreingestellte Lichtprogramme, die sich im Verlauf des Tages ändern, oder die Aktivierung von Lampen per App aus der Ferne kann man gut Aktivität im Haus vortäuschen. Ansonsten dürfte es eine Frage der eigenen Technik-Affinität und auch des Budgets sein, ob man sich in dieses Abenteuer stürzen möchte. Wer Spaß an totaler Kontrolle über sein Haus via Smartphone hat, der kann sich hier ausleben. Alle anderen können beruhigt normal weiterleben und verpassen nicht viel.

Category:Technik
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